Kopf-Fauna gefährdet – Rettungsaktion eingeleitet

Hartmut G. wollte eigentlich erst ab 1.April 2019 mit seiner Aktion an die Öffentlichkeit gehen. Aber die Dringlichkeit einer Rettungsaktion für eine höchst gefährdete Art ließ ihm keine Ruhe. Nachdem er jahrelang mit Erfolg die Wiederansiedlung von Wölfen fast überall im Bundesgebiet vorangetrieben hatte, wandte er sich einer weiteren ökologischen Katastrophe zu, die dringend bekämpft werden muss.

Jahrelang galten Läuse auf dem Kopf von Schülern allgemeinbildender Schulen als lästige, ja gefährliche Tiere. Tatsächlich sind die kleinen Wesen keineswegs angrifflustig, jedenfalls nicht, wenn sie in ihrem Lebensraum genügend Nahrung finden. Ihre Gefährlichkeit wird immer wieder übertrieben. Der Einsatz von Läuseschutzmitteln, ja von chemischen Keulen zur Bekämpfung ganzer Kolonien dieser Lebewesen hat die Populationen weit unter die Grenze fallen lassen, die für ein gesundes ökologisches Gleichgewicht förderlich ist.

Hartmut G. hat daher in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium ein Programm eingeleitet, dass die eingetretenen Schäden beheben und das Gleichgewicht wiederherstellen soll. Trotz mancher Widerstände von uneinsichtigen Eltern und Lehrern, trotz der Sabotage durch bürokratische Hemmnisse in manchen Kultusministerien, wird in wenigen Tagen die erste Rettungsaktion für die gefährdeten gemeinen Kopfläuse eingeleitet.

In einer Schule in Ostfriesland wurden zwei Klassen dafür ausgewählt, gezielt Kopfläuse in den Kopfpelz gesetzt zu bekommen. Der Leiter des Experiments war optimistisch, dass die natürliche Vermehrung der Art nach und nach die gesamte Population der Schule erfassen könnte. Er hoffte, dass einsichtige Eltern den kleinen Tierchen auch im häuslichen Bereich mit Toleranz und Verständnis gegenüberstehen würden. Das werde zur Wiederansiedlung auf den Köpfen der gesamten deutschen Bevölkerung beitragen.

In einer Pressekonferenz sagte Hartmut G. dazu: „Was mit den Wölfen erfolgreich war, wird auch bei so viel kleineren Wesen gelingen!“ – Es ist ja nicht die erste solche Rettungsaktion. Vor der Sintflut nahm Noah je zwei von jeder Art in die Arche auf. Der bekannte Schriftsteller Mark Twain, dem dazu die „Briefe von der Erde“ in die Hand fielen, erwähnt ausdrücklich: „Noah steckte voller Mikroben!“ – versteht sich: zwei von jeder Art. Noah hatte auch die Kopfläuse nicht diskriminiert.

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